Auf den Spuren der Inkas

Bolivien: Gruppenfoto in Machu Picchu

Meine Reise nach Peru und Bolivien vom 19.09. bis 04.10.2005

 

Der Auschlag für diese Reise gab diesesmal ein Besuch des Mystery Parks in Interlaken im letzten November. Nachdem ich die Ausschreibung dieser Rundfahrt in der Coop-Zeitung mit dem Ausflug nach Nazca und einem möglichen Überflug dieser seltsamen Linien und Gebilden gesehen hatte, reifte in mir der Gedanke diese Reise zu buchen. Anfang Januar hatte ich mich dann definitiv entschieden und buchte diese zwar teure, dafür einmalige Gelegenheit. 

Nun am Montag, 19. September 2005 war es dann soweit. Nachdem ich am Vorabend mein Check-In abgeschlossen hatte, konnte ich es am frühen Morgen etwas gemächlicher nehmen. Ich verzichtete zu Hause aufs Frühstück und kaufte mir am Flughafen in der Migros einen Snack. Kurz vor dem Einsteigen wurden wir Reisende von unserer Reiseleiterin begrüsst und dann ging es auch schon los zuerst nach Madrid und dann weiter auf den 11-stündigen Flug nach Lima / Peru. Wir flogen mit der Iberia und für mich war schon sehr rasch klar, dass es wahrscheinlich der letze Langstreckenflug mit dieser Airline sein werde; der Service war lausig und das Unterhaltungssystem noch schlimmer als bei der KLM (siehe Reisebericht Kanada). Trotzdem sah ich mir die Komödie "Die Maske 2" und mit einem Auge "The Interpreter" an.

Am Abend des gleichen Tages kamen wir dann ziemlich erschöft in Lima an, wo uns der lokale Reiseführer und ein komfortabler Car zum Hotel Las Americas im besseren Quartier Miraflor brachte. Dort wurden wir nochmals begrüsst und es gab einen kleinen Snack mit unserem ersten Pisco Sour, dem National-Qocktail von Peru. (Pisco = sehr junger Cognac + Limettensaft und Eiweiss). Zur Sicherheit kaufte ich mir in der nebenanliegenden Apotheke eine Schachtel Soroji-Pillen gegen die Höhenkrankheit, aber wie sich herausstellen sollte, genügten mir die Aspirintabletten, die ich dabei hatte. (Vielleicht kann ich die Siroji-Pillen für die Reise nach Tibet brauchen, das ich in zwei oder drei Jahren zusammen mit China gedenke zu besuchen).

Bolivien: Hotel Las Americas in Lima Peru

Hotel Las Americas in Lima

Dienstag, 20.09.

Nach dem Frühstück fuhren wir los mit Rolf unserem lokalen Reiseführer mit deutschen Wurzeln. In einem Aussenquartier von Lima machten wir zuerst einen kurzen Rundgang und fuhren dannach weiter nach Pachacamac. In der 31 km südlich von Lima im Tal des Rio Luri gelegenen Ruinenstätte suchten die Menschen schon lange vor der Inkazeit den Rat von Pachacamac, dem Weltenschöpfer. Vermutlich existiert das Heiligtum etwa seit Beginn unserer Zeitrechnung.

Bolivien: Pachacamac eine Vorinkaanlage bei Lima Peru

Von dem Zeremonienzentrum blieben gemauerte Terrassen und Gebäuderuinen übrig. Die Inkas kamen erst im 15. Jahrhundert hier ans Meer und bauten auf dieser Stätte unter anderem

Bolivien: Pachacamac eine Vorinkaanlage bei Lima Peru

einen Sonnentempel

Bolivien: Pachacamac eine Vorinkaanlage bei Lima Peru

und das Haus der Sonnenjungfrauen. Das Letzere haben Archäologen restauriert und wieder aufgebaut. Der Inkaherrscher der jedoch diese Stätte betrat hat die alten Tempel stehen lassen und nicht wie die Spanier später zerstört.

Weiter ging es zum ersten unplanmässigen Ausflug in das kleines Fischerdorf Pucusana, wo wir die Fischer beobachten konnten und ein Naturschauspiel beobachten konnten; hier strömte das Meer durch eine Felsspalte in eine kleine Bucht. Von dort ging es dann zum Mittagessen, wo es für mich die erste Spezialität gab, nämlich Ceviche, eine Speise aus Zwiebeln und kaltem Fisch. Dannach wollten wir in einem Weingut etwas Pisco testen, aber der war dort ausverkauft, so gab es aber trotzdem eine interessante Führung und wir konnten einige Weine probieren. Am frühen Abend kamen wir dann an unserem Bestimmungsort auf der Halbinsel Paracas am Pazifischen Ozean an. Dieser Ort war ebenfalls der Mittelpunkt einer Präinkakultur, die wegen ihrer einmalig schön gewebten Textilien berühmt ist.

Bolivien: Hotel Paracas Peru

Hotel Paracas

Bolivien: Schiffsteg beim Hotel Paracas Peru

Im Hotel Paracas, eines richtigen Baderesorts gab es ein Nachtessen und eine Tanzvorführung, ausserdem wieder einen Pisco Sour.

Mittwoch, 21.09.

Nach dem Frühstück hiess es warm anziehen und zum Bootsteg gehen. Denn es stand eine kurze aber rasante Bootstour zu den küstennahen Balesta-Inseln bevor, die auch kleine Galapagos-Inseln genannt werden.

Bolivien: Bootsfahrt zu den Islas Ballestas Peru

Auf der Fahrt zu diesen Inseln hatten wir auch einen schönen Vorgeschmack auf die Nazca-Linien in Form eines riesigen Kandelabers,

Bolivien: Scharrbild an der Halbinsel Paracas in Peru

dieses 200 Meter hohe Gebilde war in die Seite der Halbinsel Paracas gescharrt worden.

Bolivien: Pelikane bei der Halbinsel Paracas Peru

Bei den Inseln angekommen erwartete uns ein unglaublicher Anblick; hier tümmelten sich Millionen von Tölpeln (Mövenart), ausserdem Pinguine und Seelöwen.

Bolivien: Seel�wen aud den Islas Ballestas

Hier wurde und wird noch immer (jedoch heutzutage nur noch ca. alle 7 Jahre) das wertvolle Guano abgebaut. Zurück beim Hotel packten wir unsere 7 Sachen und gingen wieder zu unserem Bus. Nach einem kurzen Halt bei einem kleinen Laden um Proviant zu kaufen ging es dann weiter Richtung Süden. Kurz vor Ica ging es dann noch einmal zu einer Piscobrennerei, die jedoch diesesmal noch genügend Pisco vorrätig hatte und sogar einen fertigen Pisco Sour (jedoch ohne das Eiweiss) flaschenfertig zu verkaufen hatte. Weiter in Ica, der Weinhauptstadt Perus, besuchten wir ein interessantes Museum über die Kulturen vor den Inkas. Dort waren auch echte Mumien ausgestellt und eine errinnerte mich sehr stark an die Figur "Rascar Capac" aus dem Tim und Struppi Comic "Die 7 Kristallkugeln".

 

Bei Ica fanden wir auch die unglaubliche Oase, Huacachina. Übrigens was mich und wahrscheinlich auch andere Mitreisende überraschte, der Küstenbereich bis dutzende Kilometerweit ins Inland war eine reine Wüste mit zum Teil riesigen Sanddünen. Nur ab und zu konnten wir ein grünes Fleckchen erhaschen und das war meist künstlich bewässert, ausser eben diese Oase, die noch vom Grundwasser gespiesen wird.

Bolivien: Oase bei Ica Peru

Bolivien: Baum in der Oase von Ica Peru

Hier konnten wir auch Jugendliche Beobachten, die mit Sandboards versuchten die Dünen herunterzufahren.

Bolivien: W�stenlandschaft

Von Ica ging es weiter durch diese karge Landschaft bis nach Nazca, wo wir am späten Nachmittag die Möglichkeit hatten einen Flug über die berühmten Linien zu machen. Da wir eine Gruppe waren und doch etwa 11 Leute den Flug machen wollten kostete uns der Spass für eine halbe Stunde Flug nur 53.-- US-Dollar. Obwohl wir erst um 17.15 Uhr starteten und somit die Sonne schon ziemlich tief war und das Licht nicht sehr ideal war konnten wir die Linien gut erkennen und sahen auch diverse seltsame Gebilde wie den Astronauten, den Hund, den Affen, den Kondor, den Kolibri und die Spinne.

Bolivien:

Bolivien: Affe in Nazca Peru

Bolivien: Kondor in Nazca Peru

Bolivien: Spinne in Nazca Peru

Bolivien: Kolibri in Nacza Peru

Bolivien: Auf dem Flug �ber den Nazca-Linien

Nach dem Flug ging es zum Hotel Casa Andina, wo wir auch das Nachtessen hatten.

Bolivien: Hotel Casa Andida in Nazca

Donnerstag, 22.09.

Früher Start, denn wir hatten eine lange Fahrt von über 600 km vor uns. Auf der Fahrt von Nazca, das etwas im Inland lag zur Küste, stoppten wir kurz bei einer Schlucht,

Bolivien: Schlucht durch Kontinentalverschiebung

die durch eine Verwerfung der Kontinentalplatten entstanden ist. Dann an der Küstenstrasse erwartete uns ein kleiner Schock. Dort standen am Strassenrand ein Reisecar mit eingedrückter Schnauze und zerbrochenen Scheiben und ausserdem lag auf der Strasse vor uns ein Lastwagen auf der Seite. Wir kamen aber mit einem Schrecken davon und konnten die Unfallstelle ungehindert passieren.

Bolivien: Pazifikk�ste von Peru

Nun ging es teils hunderte Meter hoch den steilen Klippen entlang auf einer imposanten Küstenstrasse, die übrigens schon seit Lima

Bolivien: Panamericana-Schild

die berühmte Panamericana war, weiter Richtung Süden. In Camana machten wir unsere Mittagspause und dann ging es den Rest des Weges Bergauf zur Stadt Arequipa auf 2336 Meter Höhe. Bald konnten wir die imposanten 6000-er Berge mit einer Schneedecke sehen. Arequipa ist die zweitgrösste Stadt des Landes. Von Vulkanen umgeben ist es eine Oasenstadt zwischen Küste und Hochland. Sie wird auch die Ciudas Blanca (weisse Stadt) genannt, auf Grund der aus weissem Tuffstein gebauten Patrizierhäuser aus der Kolonialzeit.

Bolivien: Hotel Libertador in Arequipa Peru

In Arequipa stiegen wir im Luxushotel "Libertador" ab und das Nachtessen war heute individuel. Mit dem Taxi für knapp Sfr.1.50 ging es zum Plaza de Armas, wo wir von den Restaurantleuten bedrängt wurden; die Qual der Wahl, aber wir entschieden uns schlussendlich und konnten auf der Terrasse im ersten Stock ein kleines aber feines Nachtessen geniesen. Ich verkniff mir Meerschweinchen zu bestellen, da ich das Bild des Essens ansehen konnte und das war nicht sehr apettitlich, ich entschied mich aber für eine weitere Spezialtät nämlich einer Crevetten Suppe.

Freitag, 23.09.

Gegründet wurde Arequipa im Jahre 1540 und ist durch und durch eine richtige Kolonialstadt, die vorher noch nicht existiert hatte. Heute machten wir eine kurze Stadtbesichtigung. Als erstes fuhren wir zu einem Aussichtspunkt,

Bolivien: Misti (5835 m) Vulkan bei Arequipa Peru

wo wir den Kegel des Misti (5835 m) und

Bolivien: Bei Arequipa Peru - Chachani (6079 m)

den Gipfel des schneebedeckten Chachani (6079 m) sehen konnten. Hier hörten wir auch über die Heilwirkung der Maca-Wurzel und auch etwas über die Coca-Planze und ihre Verwendungen.

Bolivien: Arequipa Peru

Weiter ging es nun wieder zum Plaza de Armas, wo wir zuerst die Jesuitenkirche "La Compania" besuchten. Die tropisch bund dekorierte Kapelle San Ignacio übertrifft alle anderen der Stadt an Pracht und die überschwänglich verzierte Fassade gilt als Meisterwerk des Mestizenbarock.

Bolivien: Kathedrale von Arequipa Peru

Bolivien: Innenraum Kathedrale von Arequipa Peru

Weiter ging es zur Kathedrale, die sich über 100 m Länge an der Plaze de Armas ausbreitet. Der Abschluss machte das Kloster Santa Catalina, eine eigene kleine Stadt hinter hohen Klostermauern.

Bolivien: Kloster Santa Catalina in Arequipa Peru

Bolivien: Im Kloster Santa Catalina Arequipa Peru

Bolivien: Waschstelle im Kloster Santa Catalina von Arequipa

Das 20'000 qm grosse Gelände ist zweifellos Arequipas grösste Attraktion. 1579 von der Witwe eines angesehenen Bürgers gegründet, ist ein kleiner Teil bis heute von Dominikanernonnen bewohnt. Nach dieser intersanten Besichtigung fuhren wir direkt zum Flughafen, wo wir das Flugzeug nach Cuzco bestiegen und gut 1000 Höhenmeter höher ausstiegen. Vom Flughafen ging es zum dortigen Plaza de Armas, wo es ein sehr gutes Mittagsbuffet gab.

Bolivien: Kirche am Plaza de Armas in Cuzco / Peru

Bolivien: Kirche am Plaza de Armas in Cuzco / Peru

Da es aber schon 4 Uhr nachmittags war, brauchten die Meisten kein Nachtessen mehr und gingen auch schon früh zu Bett, wieder in ein Luxushotel der Marke "Libertador".

Samstag, 24.09.

Da wir nach zwei Nächten wieder ins gleiche Hotel zurückkehren würden, konnten wir den Grossteil unseres Gepäck im Hotel lassen und reisten mit kleinem Bündel ins heilige Tal der Inkas.

Bolivien: weisser Jesus von Cuzco / Peru

Zuerst ging es zu einem Aussichtspunkt, wo auch eine grosse Statue des weissen Jesus stand, ähnlich demjenigen von Rio nur kleiner.

Bolivien: Blick auf Cusco

Hier hatte man einen grossartigen Blick auf die ganze Stadt.

Bolivien: Inkawasserheiligtum Tambomachay bei Cuzco /Peru

Dann sahen wir uns ein Wasserheiligtum Tambomachay der Inkas an und dannach ging es in eine interessante Alpacca- und Lamma-Zucht, wo auch gewebt wurde.

Bolivien: Alpacca

Bolivien: Alpacca

Bolivien: N�herin

Weiter ging es wieder ein wenig tiefer als Cuzco, bis wir schliesslich im Tal auf gut 2800 m zum Markt von Pisac kamen, dort verweilten wir eine gute Stunde und sahen uns die farbenfrohen Stände an.

Bolivien: Markt von Pisac in Peru

Manch einer deckte sich hier schon mit Souveniers ein und auch ein Hut kommt manchen gut.

Bolivien: Schutzg�tter auf den Hausd�chern

Schutzgötter auf den Hausdächer der Eingeborenen

Von dort ging es zu unserem Hotel dem Sonesta Posada del Inca in Yucay, wo es wiederum ein Mittagsbuffet gab.

Bolivien: Im Hof des Hotels Sonesta in Yucay Peru

Den Nachmittag verbrachten wir damit die eindrucksvolle Ruine der einst uneinnehmbaren, terrassenartig angelegten Inkafestung Ollantaytambo.

Bolivien: Ollantaytambo, die uneinnehmbare Inkafestung

Bolivien: Das Dorf Ollantaytambo

Bolivien: Ollantaytambo, die uneinnehmbare Inkafestung

Bolivien: Ollantaytambo, die uneinnehmbare Inkafestung

Der Haupttempel auf dem Gipfel besteht aus sechs unversehrten rötlichen Monolithen:

Bolivien: Ollantaytambo, die uneinnehmbare Inkafestung

Bolivien: Der riesige Felsenkopf in Ollantaytambo

Riesiges Felsengesicht mit Krone, Menschengemacht oder Natur ?

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Stop in einer Chicheria, wo wir das bittere Maisbier Chicha probieren konnten und ein lustiges Froschspiel beobachten konnten.

Und hier noch der wahrscheinliche Grund, warum es hier so ein Froschspiel gab:

Bolivien: Berg in Form eines Frosche in der N�he Ollantaytam

Berg in Form eines Frosches

Das Nachtessen nahmen wir individuell im Hotel ein.

Sonntag, 25.09.

Heute stand mein zweites Highlight auf dem Programm. Mit dem Bus wurden wir zum Bahnhof von Ollantaytambo gebracht und innerhalb von gut 90 Minuten kamen wir 800 Höhenmeter tiefer im Ort Aquas Calientes an, dass sein Bestehen einzig ihrer Nähe zu Machu Picchu zu verdanken hat. Nachdem wir im Hotel das Einchecken hinter uns gebracht hatten und unser kleines Gepäck eingelagert hatten machten wir uns auf die knapp halbstündige Busfahrt zur Inkastadt Machu Picchu auf. Diese Stadt wurde wahrscheinlich im 16. Jahrhundert verlassen und erst 1911 vom Amerikaner Hiram Bingham wiederentdeckt und dadurch weltberühmt.

Bolivien: Machu Picchu

Bolivien: Machu Picchu

Unsere serbische Reiseführerin Aleksandra führte uns mit interessanten Informationen durchs ganze Gelände. Während der Tour hatte es Massenhaft andere Touristen, die sich durch die Anlage führen liessen.

Bolivien: Machu Picchu

Bolivien: Machu Picchu

Sonnentempel:

Bolivien: Sonnentempel von Machu Picchu

Bolivien: Sonnentempel von Machu Picchu

Bolivien: Unter dem Sonnentempel von Machu Picchu

Bolivien: Der Platz

Intihuatana, der Ort an dem die Sonne angebunden ist

Nachdem unsere Tour fertig war, blieb ich noch ein Weilchen oben und nach kurzer Zeit leerte sich die ganze Gegend, denn die meisten anderen Touristen waren wohl nur auf einem Tagesausflug und ihr Zug verliess Aguas Calientes spätenstens um 15.55 Uhr.

Bolivien: Lama

Bolivien: Energiestein in Machu Picchu

Energiestein

Bolivien: Machu Picchu

Bolivien: Machu Picchu

Bolivien: Machu Picchu

Bolivien: Machu Picchu

So genoss ich die Ruhe, relaxte ein wenig bei den 12 Lamas, die friedlich grasten oder ebenfalls ausruhten und lief noch ein wenig durch die Gegend und machte ein paar Fotos ohne die lästigen Leute, die ins Bild laufen, bevor ich um etwa 16.00 Uhr ebenfalls nach Aguas Calientes zurückkehrte. Dort bezog ich zuerst mein Zimmer in der wundervollen Anlage des Hotels El Pueblo.

Bolivien: Dorfplatz von Aguas Calientes

Dannach sah ich mir noch den Touristenmarkt an und ruhte mich im Zimmer aus, bevor wir im Hotelrestaurant ein gutes Nachtessen geniessen durften.

Montag, 26.09.

Ich hatte mich schon am Vortag entschieden einen weiteren Ausflug nach Machu Picchu zu machen und so erwischte ich zusammen mit zwei weiteren Mitglieder unserer Reisegruppe um 07.30 Uhr den Bus, der uns zu der mystischen Anlage brachte. Ich wollte die kurze Wanderung zum Sonnentor machen und durch das die letze Etape des Inka Trails machen. Kurz vor Neun Uhr war ich oben angelangt und musste feststellen, dass ich überhaupt keine Aussicht hatte und alles noch im Nebel lag.

Bolivien: Sonnentor oberhalb Machu Picchu

Sonnentor

Auf dem Abstieg nach halber Strecke klärte es sich aber dann auf und so hatte ich von da an wieder das allerschönste Wetter.

Bolivien: Machu Picchu

Unten angelangt unterhielt ich mich noch mit einer Luzernerin, die in Bolivien eine Sprachschule besucht hatte und nun durch Lateinamerika tourte. Um 13.00 Uhr war dann wieder Treffpunkt mit dem Rest der Gruppe im Restaurant in Aguas Calientes zum Mittagessen und nach drei Uhr ging unser Zug zurück nach Cusco. Im Zug machten die Zugsbegleiter noch eine Modeschau und verkauften anschliessend die gezeigten Kleidungsstücke. Ideen fürs Geldverdienen muss man halt haben. 

Bolivien: Bahnhof und Zug in Aguas Calientes Peru

Wir wurden aber kurz vor Cusco vom Bus abgeholt, da der Zug durch Spitzkehren ab da noch fast 90 Minuten gebraucht hätte, während uns der Bus innert 30 Minuten zum Hotel Libertador brachte.

Bolivien: Hotel Libertador in Cuzco / Peru

Zum Nachtessen gingen ein Paar ins Restaurant Granja Heidi, wo es etwas günstiges zum Essen gab.

Dienstag, 27.09.

Heute stand Cuzco und Umgebung auf dem Programm und endlich mal ein Tag an dem wir nicht Kofferpacken mussten, denn die zweite Nacht verbrachten wir im gleichen Hotel.

Als Erstes besuchten wir die Schule "Pukllasunchis", die von einer Schweizer Pädagogin 1988 gegründet wurde. Wir wurden von der Leiterin Christine Appenzeller herumgeführt und sie hat uns aufgezeigt, was für Auswirkungen das schweizer Projekt im Hochland Perus hat.

      

Nähere Informationen zu dieser Schule findet Ihr unter folgendem Link:

Pukllasunchis

Weiter ging es zu den Inkastätten Puca Pucara und Sacsyhuaman. Letzeres ist eine riesige Anlage mit gigantischen Steinen auf einem der Hügel die Cuzco umgeben.

Bolivien: Sacsayhuaman

Bolivien: Sacsayhuaman bei Cuzco Peru

Bolivien: Sacsayhuaman

( und ich bin 1, 84 m gross !!!)

Bolivien: Sacsayhuaman

Nach dieser eindrücklichen Anlage ging es zurück ins Stadtzentrum von Cuzco. Die Stadt, von der Pizarro und seine Männer seit Beginn ihres Eroberungszuges träumten, nahmen sie am 14. November 1533 kampflos ein. Als sie in Cuzco einritten, waren sie vom Glanz der Stadt überwältigt. Den zentralen "Platz der Freude" (Huacaypata) heute der Plaza de Armas (rechts auf dem Foto die Kathedrale) umspannte eine 250 Meter lange Goldkette.

Bolivien: Plaza de Armas in Cuzco / Peru

Am Plaza de Armas besichtigten wir die riesige Kathedrale mit ihrem Mischstil aus Renaissance und Barock. Sie wurde zum Vorbild vieler Kirchen im peruanisch-bolivianschen Hochland. Baubeginn war schon 1556, doch konnte sie erst nach dem schweren Erdbeben 1650 fertig gestellt werden. 

Und als letztes stand noch das Dominikanerkloster, das auf dem grössten Heiligtum der Inka, dem Sonnentempel Coricancha gebaut wurde, auf dem Programm. Von diesem Sonnentempel sind immer noch im Hof vier Tempelkammern und aussen eine halbrunde Mauer erhalten. Davor soll ein goldener Garten gelegen haben, in dem goldene Hirten 20 goldene Lamas hüteten, die goldenes Gras frassen.

Bolivien: Inkatempel mit Kirche obendrauf in Cuzco Peru

Dannach lief ich selber noch für mich ein wenig durch die Stadt. Ich brennte für ca. Sfr. 4.-- meine bisherigen Fotos auf eine CD und schaute mir diverse schöne Gebäude an, bevor ich zurück zum Hotel ging.

Bolivien: Rathaus von Cuzco Peru

Rathaus von Cuzco

Bolivien: Inkamauern und Kolonialbauten

Kolonialbauten auf Inkamauern

Bolivien: Inkamauern und Kolonialbauten

Bolivien: Statue von Inka Pachacutec in Cuzco

Am Abend gab es wieder ein gemeinsames Abendessen mit einer typischen Folklore-Show. Ich ass zum Hauptgang Alpacca, das übrigens nur ca. 18 % Cholesterin hat und zum Dessert nahm ich Mais-Eis mit Chillisauce. Es war sehr fein.

Mittwoch, 28.09.

Nach dem Frühstück im Hotel wurden wir zum Bahnhof gebracht und bestiegen den berühmten Anden Explorer-Zug, der uns in einer 10 stündigen Fahrt an den Titicacasee bringen sollte.

Bolivien: Zug von Cuzco

Bolivien: Tanzgruppe im Zug von Cuzco

Bolivien: Feldarbeiten

Bolivien: Bauern

Gegen Mittag kamen wir zum höchsten Pass "La Raya" auf 4312 m, wo wir einen kurzen Halt für Fotos uns Souveniers hatten.

Bolivien: Zug nach Cusco / Peru

Auf der Passhöhe

Bolivien: Pass auf �ber 4300 m auf der Bahnfahrt von Cuzco

Das Mittagessen wurde im Zug serviert und am Schluss des Zuges konnte man die Fahrt auf einer offenen Plattform geniessen,

Bolivien: Musikgruppe im Zug von Cuzco

zwischendurch gab es noch verschiedene Tanz- und Musikeinlagen.

Bolivien: Bahnlinie durch die Stadt auf der Fahrt von Cuzco

Kurz vor unserem Endziel durchfuhren wir die dichtbevölkerte Stadt Juliaca, bevor wir schon im Dunkeln unser Hotel Sonesta Posada del Inca für die nächsten zwei Nächte erreichten.

Bolivien: Hotel Sonesta am Titicacasee

Donnerstag, 29.09.

Am Vormittag besuchten wir die schwimmenden Schilfinseln der Uros-Indianer und sahen dort, wie diese Menschen schon seit Jahrhunderten dort leben und sich auch ans moderne Leben angepasst haben.

Bolivien: Schilfinseln im Titicacasee

So haben sie auch Kindergärten und Schulen auf den Inseln.

Bolivien: Kindergarten auf den Schilfinseln

Das Essen holen sie aus dem See und gewisse Speisen tauschen sie auf dem Markt gegen Fische oder Enten.

Bolivien: Typisches Essen auf den Schilfinseln imTiticacasee

Strom erhalten Sie durch Solarzellen und so hat auch so manche Hüte sogar Fernsehen.

Bolivien: H�tte auf den Schilfinseln im Titicacasee

Bolivien: Innenraum einer Schilfh�tte

Bolivien: Auf einem Schilfboot auf dem Titicacasee

Bolivien: Schilfboote auf dem Titicacasee

Nach einer eindrücklichen Fahrt mit einem Schilfboot ging es mit dem Motorboot wieder zurück zum Hotel, wo wir individuell das Mittagessen geniessen durften.

Nach dem Essen fuhren wir nach Sillustani. Hier auf dieser Halbinsel errichten die Aymara-Indianer runde Chullpas (Begräbnistürme) für bedeutende Persönlichkeiten,

Bolivien: Vorinka Grabst�tte beim Titicacasee

Vorinka-Chullpa

Bolivien: Inka Grabst�tte in der N�he vom Titicacasee

Inka-Chullpa

Bolivien: Landeplatz der Aliens ? gem�ss Erich von D�niken

Landeplatz der Aliens; jedenfalls gemäss Erich Von Däniken

ein Brauch, der die Inka nach der Eroberung des Gebietes (1445) fortsetzten. Auf der Rückfahrt besuchten wir eine Bauernfamilie, die uns ihr Heim und ihre Bräuche zeigte.

Bolivien: Typische Trachten

Bolivien: Vorratskammer einer Bauernfamilie

Vorratskammer

Bevor wir zu unserem Hotel zum Nachtessen zurückkehrten machten wir noch Halt im Zentrum der Stadt Puno, die immerhin auch 120'000 Einwohner hat.

Freitag, 30.09.

Unsere Fahrt führte am Ufer des Titicacasee entlangs bis wir die bolivianische Grenze erreichten.

Bolivien: Titicacasee auf 3800 Meter �ber Meer

Zwischendurch hielten wir noch für einen Fotostop und eine Besichtigung der Kirche von Pomata.

Bolivien: Grenze zu Peru

An der Grenze reisten wir offiziel aus Peru aus und gingen zu Fuss durch ca. 200 Meter Niemandsland und reisten dann in Bolivien wieder ein. Eine halbe Stunde hinter der Grenze lag dann schon Copacabana, der Ort wo wir das Mittagessen geniessen durften.

Bolivien: Der Strand des echten und ersten Copacabana

Dieses Copacabana ist das Original und ist eigentlich ein falsch geschriebener Indioname.

Bolivien: Kirche von Copacabana

Bolivien: Copacabana

Hier besichtigten wir die Kirche, wo auch die "Jungfrau von Copacabana" steht.

Bolivien: Das Heiligtum von Copacabana

Diese wird in ganz Südamerika verehrt und in Ehren dieser Statue haben Brasilianer "ihr" Copacabana benannt.

Bolivien: Copacabana und der Titicacasee

Durch eine hügelige Gegend ging es von dort weiter zu einer Seeenge, wo die Freiwilligen den "kleinen" Titicacasee mit einem Boot in einer gut 1 1/2 stündigen stürmischen Fahrt überqueren konnten und der Rest mit dem Bus die Fähre bestiegen und von San Pedro nach San Pablo fuhren und von dort in der fast gleichen Zeitdauer bis zum Hotel Las Balsas in Puerto Perez.

Bolivien: F�hre zwischen San Pedro und San Pablo Titicacasee

Bolivien: Hotel Las Balsas in Puerto Perez am Titicacasee

Bolivien: Sonnenuntergang �ber dem Titicacasee

Samstag, 01.10.

Am Morgen lachte wieder die Sonne auf uns und die Leute mit Seesicht wurden mit einem wundervollen Blick auf den Titicacasee begrüsst.

Bolivien: Puerto Perez am Titicaca-See

Der Bus brachte uns wieder über die Panamericana zur Ruinenstätte Tiahuanaco. Zwischen durch hatten wir immer einen schönen Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Kordillieren.

Bolivien: Auf der ber�hmten Panamericana

Bolivien: Aussicht auf die Kordillieren

Hier sind die Reste einer viel älteren Vorinkakultur zu sehen, deren Steinmetzkunst die der Inka bei weitem übertraf.

Bolivien: Tiahuanaco

Zuerst besuchten wir die zwei kleinen Museen und dannach das archäologische Gelände mit den Resten des Sonnentempels und den eindrücklichen Monolithen.

Bolivien: Restaurierte Tempel von Tiahuanaco

Bolivien: Tiahuanaco

Bolivien: Tiahuanaco

Bolivien: Monolit von Tiahuanaco

Bolivien: Sonnentor in Tiahuanaco

Bolivien: Detail am Sonnentor von Tiahuanaco

Bolivien: Tiahuanaco

 

Das Mittagessen gab es in einem Restaurant nahe dieser Anlage.

Nach dem Essen fuhren wir Richtung La Paz. Wir durchfuhren zuerst wieder El Alto, einer Trabantenstadt von La Paz, die erst seit einem knappen Jahrzehnt besteht und schon etwa 700'000 Einwohner hat. Diese Stadt liegt auf gut 4100 Meter, während La Paz auf 3600 Meter liegt und die höchste Grossstadt der Welt ist.

Bolivien: Typischer Bus in El Alto

 

Wir hielten noch an einem Ausblick auf diese Riesenstadt bevor wir zum unserem Hotel "Presidente" fuhren.

Bolivien: La Paz

Bolivien: Hotel Presidente in La Paz

Ein paar von uns liefen noch ein wenig durch die Hauptstrasse, die Avenidea 16 de Julio. Am Abend assen wie im Hotelrestaurant auf dem Dach mit einem Blick auf La Paz by night. Übrigens sassen am Nebentisch Sportler mit grünen Trainingsanzügen. Wie wir später erfuhren, gehörten die Sportler zur Bolivianischen Fussball-Nationalmannschaft !

Bolivien: La Paz by Night

Sonntag, 02.10.

Heute besichtigten wir La Paz. Der Spanier Alonso de Mondoza hat die Stadt 1548 zuerst etwas Nordwestlicher gegründet, verlegte sie aber nur wenige Tage später in den geschützten Canyon auf den Boden der alten Inkasiedlung Choqueyapu. In Gedenken an das Ende der Kämpfe zwischen den Anhängern der Konquistadoren Almagro und Pizarro nannte er die Stadt La Ciudad de Nuestra Senora de La Paz ( Stadt unserer Lieben Frau des Friedens).

Zuerst führte uns unser Reiseführer in Valle de la Luna, einer seltsamen Landschaft, die durch Erosion entstanden ist.

Bolivien: Tal des Mondes

Von dort fuhren wir mit dem Bus durch diese Stadt, an verschiedenen Botschaften und dem höchsten Fussballstadion der Welt vorbei zum Aussichtspunkt Killi-Killi.

Bolivien: La Paz, der Aussichtspunkt Killi-Killi

Bolivien: La Pau

 

Beim Regierungsgebäude stiegen wir aus und konnten gerade eine Feier zum Todestag des dritten bolivianischen Präsidenten miterleben.

Bolivien: Parlamentsgeb�ude von Bolivien

Bolivien: Ehrengarde vor dem Pr�sidentenpalast

Bolivien: Pr�sidentenpalast

Bolivien: Pr�sidentenpalast

Zu Fuss ging es ein paar Schritte durch die Altstadt und dann weiter zum Hexenmarkt, wo wir allerlei seltsame Talismane und eben auch Lama-Embrios sehen konnten:

Bolivien: Hexenmarkt in La Paz

Dannach hatten wir den Rest des Tages zu unserer freien Verfügung und ich kaufte mir ein weiteres Souvenir und lief durch die belebte Avenida 16 de Julio, die am Sonntag fürs allgemeine Volk gesperrt ist und sich in ein regelrechtes kleines Fest verwandelt hatte.

Bolivien: Avenida da 16 Julio in La Paz

Vor dem Nachtessen konnte ich vom Hoteldach aus endlich auch den Hausberg von La Paz fotografieren, den 6882 Meter hohen Illimani.

Bolivien: Hausberg von La Paz, Illimani (6882 m)

Zum Nachtessen ging es in ein Restaurant, wo wir uns auch einige Volkstänze ansehen konnten.

Montag, 03.10.

Früh gings heute vom Hotel weg, denn wir mussten um 08.50 Uhr das Flugzeug nach Lima erwischen. Nach allen Formalitäten hoben wir vom höchsten internationalen Flughafen der Welt auf gut 4100 Meter ab und

Bolivien: Flughafengeb�ude des h�chsten Flughafens der Welt

landeten wenig später in Lima. Das Gepäck wurde bereits in La Paz bis nach Zürich aufgegeben und so mussten wir uns um das nicht mehr kümmern. Am Flughafen erwartete uns schon unser lokaler Reiseführer und mit dem Bus fuhren wir zum Plaza de Armas, wo wir die Kathedrale besichtigen.

Bolivien: Kathedrale von Lima Peru

Bolivien: Wappen von Francesco Pizzaro

Bolivien: Grab von Francesco Pizzaro in Lima

Dort lagen auch die Gebeine von Francesco Pizzaro, der vor knapp 500 Jahren das ganze Inkareich mit nur 200 Gefolgsleuten erobert hatte.

Bolivien: Rathaus von Lima / Peru

Bolivien: Regierungsgeb�ude von Peru in Lima

Weiter ging es zu Fuss zum Dominkanerkloster, wo wir auch eine interessante Führung hatten und auch die Katakomben besuchten, wo einst 25'000 Menschen beerdigt wurden.

Bolivien: Dominikanerkloster in Lima Peru

Bolivien: Katakomben unter dem Dominikanerkloster Lima Peru

Bolivien: Letze Abendmahl von einem Peruaner K�nstler

Von dort gings an die Küste zuerst zum "Park der Liebenden"

Bolivien: Park der Liebenden am Pazifischen Ufer in Lima

und dann zu einem Restaurant am Pazifischen Ozean, wo wir zusammen das Mittagessen geniessen konnten. Auf dem Rückweg zum Flughafen gingen wir noch kurz in einen Souvenirmarkt. Am Flughafen reisten wir zum zweiten Mal aus Peru aus und hoben dann wenig später mit Iberia nach Madrid ab.

Dienstag, 04.10.

Nach einem ebenso ereignisslosen und unbefriedigendem Flug wie auf der Hinreise mit der Iberia kamen wir am frühen Nachmittag pünktlich in Madrid an und nach kurzem Aufenthalt dort ging es auf den letzten Reiseabschnitt nach Zürich, wo es ein allgemeines Adieu gab.

 

 

Epilog:

Wir hatten wieder mal echt Glück gehabt, dass brachte man am 14.10. in den Nachrichten:

Tourists stranded near Machu Picchu

Thursday, October 13, 2005 Posted: 1851 GMT (0251 HKT)

LIMA, Peru (AP) -- About 1,400 tourists and local residents were stranded Thursday near Peru's famed Inca ruins of Machu Picchu after an overnight landslide knocked out 400 meters (436 yards) of train track, blocking a primary route into the area, authorities said.

The avalanche of mud and rocks was unleashed late Wednesday by accumulated runoff from the Veronica mountain peak, Peru's Ministry of Foreign Commerce and Tourism said in a statement.The landslide also caused the Vilcanota River and a tributary stream to overflow, the statement said, adding that the government was planning to send helicopters to evacuate tourists."There are no people hurt," Aurora Prato, a PeruRail spokeswoman, told The Associated Press.But she said about 1,400 passengers, including tourists and local commuters, were waiting for transport in Aguas Calientes, a small town in the gorge below the archaeological site.She said it was not immediately clear how long it would take to restore train service. Landslides occur almost every year around the site and are usually cleared within a day or two.PeruRail said in a statement that about 400 meters (1,312 feet) of track was knocked out, part of the affected rail was buried under seven meters (23 feet) of earth, and another stretch of track was under water.Machu Picchu, Peru's top tourist destination, sits atop a craggy peak in a jungle-shrouded valley 550 kilometers (315 miles) southeast of Lima in the southern Andes.Visitors usually reach Machu Picchu from Cuzco, 70 kilometers (44 miles) to the southeast, either by a direct, five-hour train ride to Aguas Calientes, or by catching the train in Ollantaytambo, which lies in the Sacred Valley midway between the two locations. The only other route is by foot; organized hikes take two to four days.


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